Berg im Bayrischen Wald. Wird von Ortsansässigen auch als “Berg des Gegensatzes” bezeichnet. Einer alten niederbayrischen Tradition nach wurden früher Bedenken aller Art vom Sicherheitsbeauftragten auf purpurfarbenes Papier geschrieben, und einmal wöchentlich vom Bedenkenträger auf den Großen Aber getragen. Dort wurden die Papierstücke in einem großen Fass Bier ertränkt, womit sie als hinreichend bearbeitet galten. Inzwischen wird das Bier in zahlreichen Dreifelderwirtschaften ausgeschenkt, was dazu führte, dass die Bauern ihre Bedenken heute ohne dem Umweg über Papier und Berg gleich direkt im Bier ertrinken.