Tragische Oper von Hebert K. Spielt im München des 21. Jahrhunderts und handelt vom gleichnamigen Helden. Inspiro ist hoffnungslos in Varionette, die Tochter des Königs, verliebt. Zunächst wird er vom König abgewiesen, doch dann überredet der Krämer Siemens den König zu einem folgenschweren Geschäft. Der König nimmt Inspiro in seinem Landhaus auf, getrennt von Varionette, die im Osten der Stadt wohnt. Um Varionette heiraten zu dürfen, muss Inspiro 618 Aufgaben erfüllen, die ihm der König gestellt hat. So muss er Tunnel vermessen, Unterwerke bauen, und viele andere Dinge unter unwürdigen Bedinungen tun, um sich dem König als würdig zu erweisen. Nach den ersten 500 erfüllten Aufgaben stirbt der König an Altersschwäche. Hoffnungsvoll, dass Varionette ihn nun heiraten würde, macht er sich auf in die Stadt. Doch schon bald stellt er fest, dass Varionette vom König inzwischen mit Avenio, einem Gesellen des Krämers Siemens, verheiratet wurde, und viele kleine Nachkommen des Avenio erwartet. Aus Trauer darüber fährt Varionette schon seit einiger Zeit nur noch mit ihrer sehr hohen Stimme schluchzend und heulend durch die Stadt. Inspiro beschließt, kurz nachdem seine Geliebte die Kinder des Avenio geboren hat, Varionette mit sich zu nehmen und ein neues Leben in Wildenrath zu suchen. Doch Varionette wird am Vorabend der Flucht vom türkischen Meuchelmörder Bozankaya erstochen. Als Inspiro davon erfährt, schwört er Rache. Er vermutet den Halunken Stadler als eigentlichen Drahtzieher hinter Bozankayas Attacke. Doch auf dem Weg zu Stadlers Haus in die Berge stellt Inspiro fest, wie sinnlos sein Leben ist, und wie nutzlos nun all seine Taten ohne Varionette waren. Die Oper endet damit, wie sich Inspiro in tiefster Trauer von der Hochbrück hinab stürzt.