Irischer Einwanderer des 19. Jahrhunderts, geboren in Limmerick als Board O’Pluce. Während seine Verwandten alle in die USA emigrierten, war O’Pluce seekrank und beschränkte seine Seereise auf die Strecke Dublin - Hamburg. Er ließ sich in Haidhausen unweit des Oftbahnhofs nieder und bestellte fortan eine längliche Brachfläche inmitten zweier Straßen als Acker. Wenige Jahre später sah er ein, dass er mit der Eröffnung eines Pubs größere Erfolgschancen haben würde. Sein Pub wurde auch ein großer Erfolg, nur seinen Namen konnte niemand aussprechen, weswegen er ihn in Board O’Platz ändern ließ. In seiner Freizeit gestaltete er die heute noch nach dem beliebten Iren benannte Fläche, auf der er einst Landwirtschaft trieb, um zu einem Garten. Nach O’Platz’ tragischen Tod in einem Guinnesfass wurde der Board O’Platz der Münchner Öffentlichkeit gestiftet. In Erinnerung an die Gemütlichkeit seines Pubs werden heute noch in vielen Firmen regelmäßig sogenannte „Board Meetings“ abgehalten.